Klänge der Stille in Utahs Canyon Country

Seit ich 30 bin, ziehen meine Tage buchstäblich schnell vorbei. Sehr schnell. Ich nehme mehr neue Informationen schneller auf, als ich es schaffe mir Zeit zu nehmen, über vergangene Erfahrungen nachzudenken. Wenn ich reise, bemerke ich, dass ich für ein paar kurze Fotostopps stehen bleibe und zum nächsten Ort eile. In luxuriösen 8 Tagen habe ich Utahs Canyon Country im Südosten von Utah erkundet.
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WLAN ist an manchen Orten langsam oder gar überhaupt nicht vorhanden. Es gibt wohl eine Ampel für das gesamte San Juan County (fast so groß wie New Jersey!), Kühe stehen auf den Straßen und wundern sich, warum du dich so schnell bewegst, und die Leute halten an, um miteinander zu reden – um eine Verbindung herzustellen. Die Landschaft dort ist riesig, atemberaubend und wunderschön. Alte Markierungen lauern um jede Ecke, und ich fühlte wirklich ein Gefühl von Frieden und Ruhe. Zwischen dem Canyonlands National Park und Monument Valley gibt es viele beeindruckende und meditative Momente.

Dieser Text wurde in Zusammenarbeit mit San Juan County Economic Development and Visitor Services, Utah, erstellt. Die Bilder sind von Emily Sierra Photography.

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Monument Valley

Zahlreiche Filme machten das riesige Monument Valley berühmt. Markante Sandsteinberge ragen aus dem Wüstenboden und zeigen einen Regenbogen von Farben bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Die Talfahrt durch den Navajo Tribal Park allein ist atemberaubend, aber für die vollständige Erfahrung bin ich mit einem Guide von Gouldings hinausgegangen. Mit einem Navajo-Guide konnte ich Sehenswürdigkeiten sehen, die einem allein nicht ohne weiteres zugänglich sind. Wir hatten eine ungewöhnliche Aussicht auf das Tal und mehrere Tafeln mit Petroglyphen und alten Wohnstätten. Dort gibt es unglaubliche Bögen und natürliche Felsformationen – mein Favorit ist „Big Hogan“. Wir betraten sogar eine traditionelle Hogan-Wohnstätte. Abends hockte ich mich in mein gemütliches kleines Quartier und dachte über das wunderschöne, an Kultur und Landschaften reiche Südost-Utah nach.

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Tanzen und Hunde in Utahs Canyon Country

Ich tanzte in vier Staaten gleichzeitig (Colorado, Utah, New Mexico und Arizona) am Four Corners Monument, bevor ich nach Norden zum Hovenweep National Monument ging. Dort wanderte ich auf den Wegen mit Blick auf die verbliebenen Steinstrukturen. Türme und Wohnstätten aus über 800 Jahren ragten stolz empor und ich habe es geliebt, mir das Leben in diesem prähistorischen Dorf vorzustellen. Darüber hinaus ist der Eintritt zum Denkmal frei und an der Leine geführt, dürfen auch Hunde auf diesen Weg mitgenommen werden.

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Als ich vom Denkmal aus nach Norden unterwegs war, fuhr ich an Tausenden gelben Flecken von Kaninchenbüschen vorbei und entdeckte die San Juan Mountains im Osten. Ich öffnete meine LKW-Tür bei 3 Step Hideaway und wurde sofort von Blue begrüßt, einem übermäßig aufgeregten Hund, der nach einem neuen Partner zum Spielen suchte. Ich zündete den Holzofen in meiner Hütte an und klimperte an meinem Banjo, als der Himmel purpurrot wurde, bevor er vor lauter Sternen nur so funkelte. Zurück in der ‚Cantina‘, teilte ich ein hausgemachtes Essen mit den Besitzern Scott und Julie. Das Fehlen von Mobilfunk, WLAN und Umgebungsgeräuschen ließ meinen Abend in Reflexion versinken.

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Valley of the Gods

Siebzehn Meilen (ca. 27 km) Schotterstraße schlängeln sich durch massive Monolithen im Valley of the Gods. Während diese Straße leicht als landschaftlich reizvolle Fahrt erkundet und genossen werden kann, entschied ich mich, das Tal auf einer landschaftlich reizvollen Fahrradtour zu genießen. Den ganzen Tag reckte ich meinen Kopf hin und her, um die Sandsteinberge zu bewundern. Ohne Verkehr (also, ich habe den ganzen Tag 2 Autos gesehen!), war die Radtour unbeschwert und der beste Weg, um langsamer zu fahren und die Aussichten, die Utahs Canyon Country bietet, zu genießen.

Am Ende meiner Fahrt hatte ich einen riesigen Hunger und fuhr nach Mexican Hat, um im Olde Bridge Grille eine Kleinigkeit zu essen. Ich konnte nicht anders, als mich über den Namensgeber der Stadt zu wundern, einen wahrhaft hutförmigen Felsen, der an einem beigen mit rot durchkämmten Felsen thront.

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Diese Erfahrungen sind nur eine Auswahl meiner gesamten Zeit in Utahs Canyon Country. Übliche Gefühle von anderen Reisenden in der Gegend waren: „Ich wusste nicht, dass es hier so viel zu sehen gibt!“ Ich denke, dass viele von ihnen sich inspiriert und erholt fühlten, genau wie ich.

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