3 traumhafte Tage im Big Bend, Texas

Schroffe Schluchten ragen über den mächtigen Rio Grande in Westtexas und trennen die Vereinigten Staaten von Mexiko. Das Big Bend-Gebiet von Texas bietet eine herrliche Koexistenz von Berg- und Wüstenebenen. Ganze Tafelländer, die mit verzweigten Ocotillo-Pflanzen und blühendem Yucca bedeckt sind, ragen dem Himmel entgegen. Big Bend ist mehr als ein Nationalpark und ein State Park. Big Bend ist eine Region und eine Lebensart. In nur wenigen Tagen erkundete ich die Gegend aus der Outdoor-Freizeit Perspektive und der vielfältigen Topografie bis hin zu den örtlichen Restaurants und einzigartigen Unterkünften.
Prepared By:
Dieser Text wurde in Zusammenarbeit mit dem Brewster County Tourism Office, Texas, erstellt. Alle Fotos von Emily Sierra Photography.

Ankunft

Nach einer langen, sternenklaren Fahrt von El Paso aus, landeten wir schließlich in der charmanten Stadt Marathon – genauer gesagt im historischen Gage Hotel. Authentische westliche Akzente füllten den Raum aus Lehmziegeln hinter den geschnitzten mexikanischen Holztüren. Wir fühlten uns willkommen und fanden es gemütlich, kuschelten uns für den Abend in unsere vornehmen Zimmer.

Erster Tag

Nach dem Frühstück wanderten wir durch die Gage Gardens, angelockt durch das Aroma des Smokers in der Brick Vault Brewery and Barbecue. Wir gingen in ein paar Geschäfte und Galerien und beobachteten, wie der Zug durch die Stadt rollte. Wir haben Sandwiches von der French Company Grocer mitgenommen und sind in Richtung Big Bend National Park aufgebrochen, genauer gesagt, zum Lost Mine Trail. Diese 5-Meilen-Rundwanderung ist äußerst lohnend, mit herrlichen Blicken über das Tal den ganzen Weg entlang (einst Meeresboden!), bis zum unverkennbaren Casa Grande Peak, der immer in Sichtweite ist.


Kurz vor Einbruch der Dunkelheit sind wir für den Abend in unser Tipi gekrochen. Nicht irgendein Tipi, denn das Buzzard’s Roost war mit einem weichen Bett, einem Sofa, einer Kaffeemaschine, einem kleinen Kühlschrank und einer Heizung ausgestattet. Zu den trendigen westlichen Akzenten gehörten der Bullenschädel unter den Lampen und ein Kuhfell auf dem Boden. Als die Nacht hereinbrach, streckten wir uns draußen aus und starrten sehnsüchtig auf die Milchstraße und Millionen von Sterne über uns.
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Zweiter Tag

Bei Sonnenaufgang krochen wir raus, haben Koffein bei Espresso gefunden … und etwas mehr in der Terlingua-Geisterstadt. Nachdem wir uns etwas fitter fühlten, fuhren wir auf dem Highway entlang zu den Big Bend River Tours und trafen uns mit unserem sachkundigen Flussführer, Anna. Auf der Fahrt zeigte Anna uns geografisch sehenswerte Stellen, berühmte Landschaften aus Spielfilmen und erklärte Heilpflanzen. Wir glitten mit unseren Kanus auf den Rio Grande und trieben durch die unsichtbare Grenze zwischen den USA und Mexiko. Die zauberhafte Flussfahrt war den ganzen weg lang sanft, ruhig und landschaftlich reizvoll. Im Dark Canyon haben wir Rotschwanzfalken entdeckt und hielten nach Aoudads (einer Ziegenart) Ausschau.


Nachdem wir uns von Anna verabschiedet hatten, fuhren wir zurück in den Big Bend Nationalpark, zum berühmten Santa Elena Canyon. Als der späte Nachmittag anbrach, waren wir vom goldenen Licht, das durch den Canyon strömte, fasziniert und liefen ihm praktisch nach, um es zu jagen. Wir erreichten das Ende des Weges, hörten zu, wie unsere Echos von den Wänden wiederhallten, und konnten es kaum glauben, dass wir diese wunderschöne Kulisse ganz für uns allein hatten.
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Bei Einbruch der Dunkelheit gingen wir in den lokalen Klassiker von Terlingua, das Starlight Theatre. Unsere lokale Auswahl an Rindfleisch und die „Ranch Water“ -Cocktails wurden von einem einheimischen Musiker begleitet, der in der Ecke landesweit beliebte Favoriten anstimmte. In der Nähe der Bühne befindet sich die ausgestopfte „Bier trinkende“ Ziege, die Bürgermeister Clay Henry … aber das ist eine Geschichte für ein anderes Mal. Wir kehrten zu unserer Casita auf dem Hügel zurück, dem Candililla House. Die süßen Lichter, die das Dach des Lehmziegelhauses säumen, lockten uns herein und wir fielen nach einem durch und durch wundervollen Tag voller Abenteuer müde ins Bett.
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Dritter Tag

Von Terlingua ein paar Meilen die Straße entlang kamen wir in die Big Bend Stables in Study Butte, um am Morgen unsere Reit-Guides zu treffen. Haley und Armando wiesen uns ein. Sie führten uns durch das historische Bergbaugebiet, unter gewaltigen Bergen und über auf Wüstenhochplateaus. An einer Stelle stiegen wir ab und sahen uns Piktogramme auf einigen nahe gelegenen Felsbrocken an. In der Zwischenzeit hatten die Pferde ihre Zwischenmahlzeit bestehend aus Ocotillo-Ästen – ihrem bevorzugten Wüstensnack. Es war ein schöner, entspannter Ausritt unter der warmen Januar-Sonne.

Aber wenn wir gerade übers Essen sprechen, so begann unser Magen zu knurren beim Gedanken an mexikanische Spezialitäten, wie Ziegen-Tacos. Also machten wir uns anschließend auf den Weg zum DB Rustic Iron BBQ, wo wir ein echtes Texas BBQ-Brisket mit mexikanischer Cola bekamen. Als wir satt waren, kämpften wir gegen den Drang ein Nickerchen zu machen und buchten bei Lajitas Ziplining (Seilrutsche) für den Nachmittag.


Wir checkten in unserem komfortablen Zimmer im Lajitas Golf Resort ein, das um einen historischen militärischen Außenposten angeordnet ist. Wir und andere Reisende fuhren mit dem Pinzgauer Geländewagen bis zur ersten Seilrutsche. Sicher angeseilt, flog ich mit einer Geschwindigkeit von 50 Meilen pro Stunde über eine steile Schlucht. Ich erreichte das Ende der Linie und zog mich langsam über dem Canyon zurück. Die Aussicht war atemberaubend und Adrenalin pumpte durch meinen Körper! Als ich wieder auf meinen Beinen stand, konnte ich nicht anders als einen aufgeregten Freudenschrei verlauten zu lassen, mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Das war nur der Anfang und die drei folgenden Seilrutschen machten noch mehr Spaß.
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Das Abendessen an diesem Abend war eine einfache Entscheidung, nämlich das Candililla Cafe. Der Kellner empfahl das Schweinefilet mit Guajillo-Sahnesauce und die hausgemachte Auswahl an Sorbets zum Nachtisch. Gerne folgte ich dieser Empfehlung und wurde nicht enttäuscht.
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Abfahrt

Der Morgen kam und ich wanderte ein wenig durch die friedliche Anlage des Lajitas Golf Resorts. Es war der perfekte Ort, um über die wundervolle Zeit nachzudenken, die wir in der Big Bend-Region verbracht hatten. Die Rückfahrt nach El Paso war einfach und wir nahmen die landschaftlich reizvolle Südroute entlang des Rio Grande.

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