Williams, Arizona: Der großartigste Weg den Grand Canyon zu sehen

Der Grand Canyon, einer von zwei Nationalparks mit eigenen Postleitzahlen. Er ist eines der beeindruckendsten Naturwunder der Erde. Die Schichten aus farbigem Gestein und ihre Entstehung sind eines der größten Mysterien der Welt, was zum Teil dazu beiträgt, dass diese so umwerfend sind.
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Dieser Text wurde in Zusammenarbeit mit Experience Williams, Arizona, erstellt.

Grand Canyon Railway

Viele fahren mit dem Auto zum Grand Canyon, aber der aufregendere Weg ist der mit dem Zug. Die Grand Canyon Railway mit Sitz in Williams, Arizona wurde bereits 1893 gegründet. Das war sogar bevor 1919 als der Grand Canyon zum Nationalpark erklärt wurde. Als letzte Station der historischen Route 66 zwischen Chicago und Los Angeles beherbergt Williams 3.100 Einwohner. Jedes Jahr kommen 2 Millionen Menschen nach Williams, um Fotos der charmanten alten Weststadt zu machen und das Tor zum Grand Canyon zu erkunden.

Um die Blütezeit der Zugreise noch einmal zu erleben gibt es verschiedene Serviceklassen die von der 2. Klasse bis zur Luxus-Klasse reichen. Dazu gehören morgens kostenfreies Gebäck, nachmittags Schokolade, Fleisch und Käse sowie ein Glas Champagner. Von den erstklassigen Waggons hat man auch Zugang zum gesamten Zug, ebenso wie zu den gläsernen Zugteilen und der Plattform.

Der Tag beginnt mit einer Wild-West-Show im Depot, die interaktiv ist, amüsante Witze beinhaltet und natürlich mit einer Schießerei endet. Entertainer und Fotografen streifen während der ganzen Reise durch die Waggons. Und ich sage einfach mal, dass das nicht das letzte ist, was ihr von den Banditen und dem Marshall sehen wirst. Die Fahrt dauert ungefähr zwei Stunden und führt durch den größten Ponderosa-Kiefernwald des Landes. Haltet daher die Augen offen und haltet Ausschau nach wilden Tieren und anderen Überraschungen.

Wenn ihr nicht im Grand Canyon übernachtet, dann habt ihr etwa drei bis vier Stunden Zeit den South Rim zu genießen. Viele kombinieren die Reise mit einer geführten Bustour. Allerdings könnt ihr auch auf eigene Faust alles erkunden. Es gibt einen kostenlosen Shuttle Service (die rote Route) der euch zu einigen der wichtigsten Aussichtspunkte bringt (Mohave und Hopi Point werden empfohlen). Alternativ könnt ihr euch im Dorf entspannen. El Tovar und Bright Angel Lodge sind einige der besten Orte zum Essen. Das Hopi House bietet authentische Souvenirs von den amerikanischen Ureinwohnern an, bevor du dann eine entspannte Fahrt zurück nach Williams genießt.

Während du in Williams bist …

Unterkunft: Red Garter Inn

Als ehemaliges Freudenhaus, Bordell und Saloon wurde diese Unterkunft einst in ein Lagerhaus für Autoteile an der Route 66 umgewandelt. Die Restaurierung dauerte 20 bis 30 Jahre bis es seine Blütezeit erreicht hat. Es ist die Definition von „wenn Wände sprechen könnten“. Heutzutage ist es ein historisches Gasthaus und Reisende auf der Suche nach einer authentischen, lokalen Erfahrung lieben die einzigartigen Geschichten, die man dort zu hören bekommt. Vor allem für Reisende die Geistergeschichten mögen. Es wird behauptet, dass das Anwesen einer der Orte des Landes ist, an dem es am meisten spukt.

Nicht zu verpassen: Bearizona

Dieser ganzjährig geöffnete Wildlife Park in Privatbesitz besteht zu 60% aus geretteten Tieren. Einige Tierbabys sind nur wenige Tage alt. Teilweise ist der Park als Durchfahrtsafari, als Bustour und als Wanderung konzipiert und bietet so die Möglichkeit bei jeder Erkundung verschiedene Tiere zu sehen. Die 39 Bären sind die Stars, aber du siehst auch majestätische Kreaturen wie Bisons, Füchse, Wölfe, Dachse, Nabelschweine (ein neues Tier, das wie eine Mischung aus Wildschwein und Pumbaa vom König der Löwen aussieht), Otter, Jaguare und Rotluchse. Sie haben Fütterungen, „Meet and Greets“ von Tieren und zeigen den ganzen Tag über Shows. Das Highlight sind die niedrigfliegenden Raubvögel, die sogar deinen Kopf streichen. Halte Ausschau nach den Bärenjungen, die hoch in den Bäumen klettern, besuche den Streichelzoo im Scheunenhof und lache über die niedlichen Tiernamen, wie Katy Beary.

Fotografie: Wild West Junction

Die Nachbildung einer alten westlichen Stadt beherbergt ein Hotel, zwei Restaurants (ein Steakhouse und ein Diner) und einen Saloon. Der Saloon gehört dem „Marshall“, also dem tatsächlichen Bürgermeister von Williams. Ihr werdet es nie sicher wissen, weil er in historischen Gewändern herumläuft und Touristen begrüßt, Hände schüttelt sowie Babys umarmt. Es gibt oft Darsteller und Waffenshows, um sicherzustellen, dass die Atmosphäre authentisch westlich und unterhaltsam für alle ist. Das Essen ist auch nicht schlecht.

Gastronomie: Historic Route 66 Hotspots

Wenn es Zeit ist, etwas zu trinken und fröhlich zu sein, begebt euch in Anna´s Canyon Cafe zu den besten Enchiladas der Stadt. Schnappt euch ein Stück Kuchen im Pine Country und gehe dann an die Bar zum sogenannten „soda jerk“ bei Twister’s. Wenn ihr bereit seid einen Ausflug zu machen, schaut euch die Live-Musik im Cruiser’s an. Besucht Sultana, die Kneipe der Kneipen und die Grand Canyon Brewing + Distillery, die alle lokalen Trunke und Craft-Biere serviert. Es gibt viele alte Schilder und Markierungen zum Fotografieren, also halte deine Kamera griffbereit!

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