Grand Canyon National Park
Ohhh Ahhh

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Der Grand Canyon Nationalpark erstrahlt in der Abenddämmerung, wo uralte Gesteinsschichten von der geologischen Geschichte erzählen.

Erholungsgebiete entlang der Route 66 in Arizona 

Start / Ende

Phoenix, Arizona

Durchquerte Bundesstaaten 
Empfohlene Dauer 

5-7 Tage

Gesamtstrecke 

619 Meilen (996 Kilometer) 

Empfohlene Jahreszeiten 

Das ganze Jahr über 

#ThisIsMyRoute

Überblick 

Die Route 66, bekannt als die Straße, die das Konzept des Roadtrips inspirierte, ist in mehr als einer Hinsicht legendär. Mit ihren Retro-Neonreklamen, filmreifen Ausblicken und den traditionsreichen Städten und Zwischenstopps entlang der Strecke wird sie auch weit über ihren 100. Geburtstag hinaus eine Ikone der amerikanischen Kultur bleiben. Aber vorerst feiern wir auf unsere ganz eigene Art – mit einer Reise zu den vielen Staats- und Nationalparks, Nationaldenkmälern und anderen Erholungsgebieten entlang des Abschnitts der Route 66, der ausschließlich in Arizona zu finden ist.

 

Diese Reiseroute wurde in Zusammenarbeit mit Visit Arizona erstellt. 
TAG 1: ANKUNFT UND FAHRT ZUR ROUTE 66
Von Phoenix, AZ nach Holbrook, AZ: 185 Meilen/298 km (ca. 3 Stunden) 

Beginne deine Reise am Sky Harbor International Airport in Phoenix. Von dort aus kannst du zwar technisch gesehen nach Norden fahren, um die Ost-West-Route 66 von jedem beliebigen Punkt aus zu erreichen, doch nimm am besten die Stadt Holbrook ins Visier. Als Tor zum Petrified Forest National Park und zu Arizonas Painted Desert ist sie der ideale Ort, um entlang der „Mother Road“ zu wandern und die Gegend zu erkunden. Genieße heute die Sehenswürdigkeiten von Holbrook – wie die riesigen Dinosaurier, die überall in der Stadt zu finden sind, zahlreiche Mineralienläden und andere Orte, die dieser Ikone der Route 66 ihren coolen Retro-Charme verleihen.

Large green dinosaur sculptures line the sidewalk of a Route 66 roadside rock shop in Holbrook, Arizona.

Übernachte im charismatischen Wigwam Motel, wo tipi-förmige Zimmer müde Reisende mit allen modernen Annehmlichkeiten eines Standardhotels erwarten. Und falls du ein modernes Fahrzeug gemietet hast, bieten die Oldtimer, die strategisch rund um das Gelände platziert sind, das perfekte Fotomotiv! 

The rear fins of a turquoise 1959 Chevrolet Impala in the foreground, with white teepee-shaped motel units and other vintage cars behind it at the Wigwam Motel in Holbrook, Arizona.

TAG 2: MALERISCHE WANDERUNGEN IN EINIGEN DER EINZIGARTIGSTEN LANDSCHAFTEN ARIZONAS
Von Holbrook, AZ nach Winslow, AZ: 33 Meilen/53 km (ca. 30 Minuten) 

Am nächsten Morgen begibst du dich auf ein Outdoor-Abenteuer im Petrified Forest National Park und in der Painted Desert. Beginne am Besucherzentrum, nur 25 Minuten von Holbrook entfernt, wo du dich orientieren und ein Ziel innerhalb des Parks aussuchen kannst. Entscheide dich für den Blue Mesa, einen 1 Meile (0,7 Kilometer) langen Rundweg, der dich durch malerische Badlands mit vereinzelten versteinerten Baumstämmen führt. Oder begib dich auf den 0,4 Meilen (0,6 Kilometer) langen „Giant Logs Trail“, um die größten und farbenprächtigsten versteinerten Bäume des Parks zu sehen. Auch den „Newspaper Rock“ solltest du dir nicht entgehen lassen. An diesem bemerkenswerten Sandstein-Wahrzeichen hinterließen die Vorfahren der Pueblo-Indianer Botschaften in Form von über 650 alten Petroglyphen. 

Scattered chunks and logs of red and brown petrified wood cover a pale white bentonite clay landscape at Jasper Forest in Petrified Forest National Park, Arizona, with two large petrified log segments balanced on eroded clay pedestals and striped badlands buttes visible in the background.

Nimm dir unbedingt Zeit für einen Besuch am Tawa Point auf der Nordseite des Parks, wo sich der Blick auf die sich bis in die Ferne erstreckende Painted Desert am besten in der Morgen- oder Abenddämmerung fotografieren lässt!   

Am Abend fährst du 30 Minuten Richtung Westen ins legendäre Winslow, Arizona. Still deinen knurrenden Magen im „The Turquoise Room“, wo Bison-Steak, gefüllte Kürbisblüten und knackige Salate auf dich warten. Nach dem Nachtisch schlenderst du nach oben in dein Zimmer im La Posada Hotel, wo jede Suite ein Kunstwerk im Stil des Südwestens ist. 

TAG 3: AN EINER STRASSENECKE STEHEN UND EIN BLICK IN ARIZONAS VERGANGENHEIT
)Von Winslow, AZ nach Flagstaff, AZ: 57 Meilen/92 km (ca. 1 Stunde) 

Am dritten Tag lässt du es in der Innenstadt von Winslow im „Standing on the Corner Park“ ruhig angehen. Als eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten entlang der Route 66 ist dies der Ort, an dem die Eagles mit ihrem Hit „Take It Easy“ Geschichte schrieben. Mach ein Foto vor dem Wandgemälde und fahr dann in den östlichen Teil der Stadt, wo dich eine neue interaktive, musikalische Kunstinstallation erwartet. Fahr einfach mit heruntergelassenen Fenstern über die Rüttelstreifen und hör genau hin, wie dein Auto Glenn Frey nachahmt. 

Anschließend hast du die Wahl zwischen den vielen archäologischen und historischen Sehenswürdigkeiten der Gegend. Der Homolovi State Park beherbergt über 300 archäologische Stätten der Ancestral Puebloans und Hopi, darunter ein beeindruckendes Ancestral-Pueblo mit 1.200 Räumen. Im Süden gilt das Meteor Crater Natural Landmark als eine der am besten erhaltenen Meteoriteneinschlagstellen der Welt. Verpasse auf keinen Fall die geführte, einzigartige „Floor Tour“, die früher nur der NASA und wissenschaftlichen Teams vorbehalten war. Diese anspruchsvolle Wanderung führt 550 Fuß (fast 168 Meter) hinab zum Grund der Einschlagzone und bietet ein eindringliches und lehrreiches Erlebnis. 

A visitor stands on an observation deck overlooking the vast bowl of Meteor Crater Natural Landmark near Winslow, Arizona, its wide flat floor and layered rocky rim stretching under a dramatic partly cloudy sky.

Schau zum Abschluss noch bei der Apache Death Cave vorbei, einem geschichtsträchtigen Ort, von dem man sagt, dass es dort bis heute spukt. 

Später am Nachmittag fährst du weiter nach Westen, nach Flagstaff. Dort kannst du dich nach einem Tag auf der Straße richtig entspannen. Das Americana Motor Hotel oder die High Country Motor Lodge sind zwei unserer Favoriten, wenn es um Retro-66-Flair und jede Menge Boutique-Charme geht.  

TAG 4: EINE VIELFÄLTIGE AUSWAHL AN DENKMÄLERN UND PONDEROSA-KIEFERN
Am vierten Tag genießt du alles, was es in Flagstaff zu sehen und zu erleben gibt. Dieser Knotenpunkt der Route 66 bietet nicht nur ein reges Gastronomie- und Einkaufsangebot, sondern auch eine Vielzahl von Naturerlebnisgebieten, die es zu erkunden gilt. Verbringe den Tag doch am Walnut Canyon National Monument, am Sunset Crater Volcano National Monument und am Wupatki National Monument. Du wirst auf jeden Fall jede Menge Schritte sammeln, während du den Spuren der alten Klippenbewohner Arizonas folgst, durch Lavaströme wanderst und über uralte Kalkstein-Pueblos nachdenkst.

A lone visitor stands atop a sweeping red sandstone outcrop beside the multi-story ancestral Puebloan brick ruins of Wupatki Pueblo at Wupatki National Monument near Flagstaff, Arizona, under a cloudy sky.

In Flagstaff ist es auch ganz einfach, neue Energie zu tanken. Probiere es mal bei MartAnne’s Burrito Palace, wo Chilaquiles nach Weihnachtsart immer eine gute Wahl sind. Oder schaut bei Atria vorbei, um ein gehobenes Abendessen zu genießen – perfekt, um einen besonderen Anlass zu feiern, wie zum Beispiel den 100. Geburtstag der „Mother Road“. 

TAG 5: EIN GANZER TAG AM GRAND CANYON

Von Flagstaff, AZ nach Williams, AZ: 33 Meilen/53 km (ca. 40 Minuten) 

Am fünften Tag ist es Zeit, den Grand Canyon Nationalpark zu erkunden! Du fährst nach Westen nach Williams, einer historischen Pionierstadt, die viel mehr ist als nur das Tor zum Grand Canyon. Schau im Route-66-Museum vorbei, bevor du weiter zum South Rim fährst. Dann kannst du zu Fuß oder mit dem Fahrrad den einfachen Rim Trail entlanggehen oder den South Kaibab Trail hinunter zum treffend benannten Ooh-Aah-Point nehmen, wenn du dich etwas mehr anstrengen willst.  

Belohne dich am Abend für deine Anstrengungen mit einem saftigen Steak und passenden Weinen im „Red Raven“ oder im „Rod’s Steak House“ in Williams, bevor du dich für die Nacht in deiner Unterkunft einquartierst. Das „Historic Grand Canyon Hotel“ oder das „Trailborn Grand Canyon“ sind beides bewährte Favoriten bei Reisenden. 

Layers of red and pink sandstone buttes and canyon walls glow in warm twilight light across the vast expanse of Grand Canyon National Park, Arizona, under a soft purple sky.

TAG 6: OPTIONALE VERLÄNGERUNG NACH SELIGMAN UND KINGMAN
Von Williams, AZ nach Kingman, AZ: 115 Meilen/185 km (ca. 2 Stunden) 

Entweder kehrst du am sechsten Tag nach Phoenix zurück oder fährst weiter nach Seligman und Kingman. Der Straßenabschnitt, der diese beiden Orte verbindet, ist der längste zusammenhängende, noch heute genutzte asphaltierte Abschnitt der Route 66 und berühmt für seine nostalgischen Sehenswürdigkeiten und sein Flair. Mach einen Stopp für einen Milchshake im „Delgadillo’s Snow Cap Drive-In“ und lass dich unbedingt mit „Giganticus Headicus“ fotografieren!   

Biege dann nach Süden zum Hualapai Mountain Park ab, wo 11 Meilen (17,7 Kilometer) abwechslungsreiche Wander- und Radwege auf dich warten. Wer es bis zum Gipfel des Pine Lake Overlook schafft, wird nach einer inspirierenden Woche auf der „Mother Road“ von der Aussicht zurück auf die San Francisco Peaks in Flagstaff ein unglaubliches Gefühl für die Weite der Landschaft und ein großartiges Erfolgserlebnis erleben. 

A hiker walks along a rocky dirt trail through a pine forest at Hualapai Mountain Park near Kingman, Arizona, with granite rock outcroppings and tree-covered peaks visible in the background.
TAG 7: RÜCKFAHRT NACH PHOENIX
Von Kingman, AZ nach Phoenix, AZ: 195 Meilen/314 km (ca. 3 Stunden) 

Verbringe den heutigen Tag – wenn auch nur ungern – mit der Rückfahrt von Kingman nach Phoenix und weiter nach Hause.